Jugendfeuerwehr hält Großübung ab
Die Jugendfeuerwehren Kammerstein und Aurachhöhe führten an einem Septemberwochenende in Kammerstein eine 24-Stunden-Übung durch. Nach Angaben des Jugendwarts Florian Sander beteiligten sich zwölf Teilnehmer an der Trainingsmaßnahme. Während der Übung absolvierten die Jugendlichen sieben verschiedene Einsatzszenarien. Die Besonderheit der Übung bestand darin, dass die Jugendlichen wie die erwachsenen Feuerwehrkräfte auch mittels Handyalarmierung gerufen wurden. Die Teilnehmer wurden während alltäglicher Aktivitäten wie Fußballspielen, Kochen und Filmschauen alarmiert. Zusätzlich zur mobilen Alarmierung lief jeweils die Handsirene.
Zu den Aufgaben gehörte die Rettung einer Person aus einer Grube mit jugendgerechtem Atemschutz. Die Jugendgruppe trainierte zudem die Wiederbelebung einer Person, den Einsatz bei einem Gebäudebrand mit vermisster Person und die Bekämpfung eines außer Kontrolle geratenen Lagerfeuers. Weitere Einsatzlagen waren die Suche nach zwei vermissten Mädchen im Heidenberg, ein Fehlalarm als Weckruf um 6.30 Uhr und die klassische Katzen auf einem Baum.
Die Jugendlichen wurden von den Jugendwarten Florian Sander und Adrian Koch sowie dem Jugendbetreuer Fabian Bauer betreut. Die Betreuungskräfte konzeptionierten die Einsätze und gestalteten damit den Ablauf der 24-Stunden-Übung.
Bei der Nachtübung zur vermissten Person im Heidenberg unterstützte Pfarrer Stefan Merz die Gruppe spontan. Er war als Helfer vor Ort der Johanniter Mittelfranken tätig. Zum Abschluss besuchte die Jugendgruppe den Sonntagsgottesdienst. Pfarrer Merz freute sich sichtlich den Besuch. Sander zog ein positives Fazit zur Beteiligung der Jugendlichen. „Es freut mich sehr, dass die Jugendlichen mit großem Eifer bei der Sache waren und super mit gemacht haben“, sagte der Jugendwart der Feuerwehr Kammerstein. Ein Dank galt an die aktive Mannschaft, die der Jugendfeuer zur Seite stand. Die Jugendgruppe sowie die erwachsenen waren sich sicher, 2027 soll auch wieder so eine Übung stattfinden.